Geschichte

  • 865 Erste urkundliche Erwähnung von Schöllnach. König Ludwig der Deutsche bestätigt dem Kloster Niederaltaich den Besitz.
  • 1306 Schöllnach gelangt in den Besitz der bayerischen Herzöge und war bis 1833 ein landesfürstliches Rittermannslehen.
  • 1311 Schöllnach wird Hofmark.
  • 1375 ging der Ort in den Besitz des Adelsgeschlechtes der Rüd, denen 1429 Oswald der Kafringer zu Socking als Besitzer folgte.
  • 1429 Kirchenbau (erste Kirche vermutlich schon im 11. Jahrhundert).
  • 1445 Beginn der 167jährigen Herrschaft der Reutorner, die Schöllnach zu einer wirtschaftlichen Blüte führten.
  • 1647 Plünderung von Schöllnach und des Schlosses durch den bayerischen General Johann von Werth.
  • 1649 wütete die Pest 5 Monate lang in Schöllnach; 600 Menschen fielen ihr zum Opfer
  • 1658 Erstmalige Erwähnung der Pfarrschule, Schulmeister: Wolfgang Hiernkauf. Vor dieser Zeit wurde der Schulunterricht vom Mesner der Pfarrkirche gehalten.
  • 1700 Bau der Maria-Hilf-Kapelle
  • 1742 Verwüstung von Schloss und Hofmark Schöllnach durch die Ungarn.
  • 1801-1807 Eindringen der Napoleonischen Truppen.
  • 1802 Einführung der Schulpflicht in Bayern. Pfarrschule wird zur Gemeindeschule.
  • 1818 Bildung der politischen Gemeinde Schöllnach.
  • 1835 Errichtung einer Polizeistation.
  • 1862 Errichtung der Postexpedition.
  • 1892 Erste Arztniederlassung (nach dem bisherigen Landarzt Franziszi, der sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Arzt und Bader in Schöllnach niederließ).
  • 1914 Errichtung der Bahnverbindung Hengersberg-Eging-Kalteneck.
  • 1914-1918 Erster Weltkrieg. Die Entwicklung der Gemeinde kommt zum Stillstand durch den Krieg und die in den Jahren darauf folgende Geldentwertung sowie die steigende Arbeitslosigkeit
  • 1923 Telefonleitung in Schöllnach: 14 Teilnehmer.
  • 1925 Elektrifizierung.
  • 1930 Bau der öffentlichen Wasserleitung.
  • 1939-1945 Zweiter Weltkrieg.
  • 1944 Hochwasserkatastrophe in der Hofmark.
  • 1945 Einzug der US-Truppen im April 1945
  • 1954 Anlage des Freibads
  • 1954 Neubau der Pfarrkirche.
  • 1954 Einführung des Gemeindewappens: „in Gold ein schwarzes Lindenblatt am Zweig“. Es ist das Wappen des Adelsgeschlechtes der Reutorner, die von 1445-1612 die Hofmark Schöllnach besaßen.
  • 1956 Staubfreimachung des Ortes.
  • 1958 Einweihung des neuen Schulhauses.
  • 1965 Neubau der Kriegergedächtnisstätte.
  • 1966 Erweiterung des Kindergartens
  • 1966 Schöllnach wird „Markt“ nach bayerischem Gemeinderecht.
  • 1970-1972
    • Bau der Realschule
    • Bau der Hauptschule u. Förderschule
  • 1972 Gebietsreform - Eingemeindung der Gemeinden Taiding und Riggerding
  • 1978 Bildung der Verwaltungsgemeinschaft bestehend aus den Ortschaften Schöllnach, Außernzell und Iggensbach.
  • 1985 Die Gemeinde weist ein neues großes Baugebiet aus „Emminger Feld“.
  • 1990 Verwaltungsgemeinschaft besteht aus den Ortschaften Schöllnach und Außernzell.
  • 1997 Erschließung des Baugebietes „Röckl-Feld“.
  • 2000 Fertigstellung der „Schule für individuelle Lernförderung“ und des Heilpädagogischen Kindergartens.
  • 2003 Ausweisung des Baugebietes „Kapellenpoint“